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Der Spekulator 1.2
Worum es geht
Eine feine, feine Sache, für alle, die sich für Aktien interessieren.
Vor allem deshalb, weil der Bezug der aktuellen Kurse (kostenlos!) über
Videotext erfolgen kann. Dazu ist aber - was den PC betrifft - der
Anschluss eines entsprechenden Decoders oder der Einsatz einer geeigneten
TV-Karte nötig. Erstere gibt es als Bausatz für Elektronik-Bastler aber
schon ab rund 140,- Schilling, zweitere ab etwa 1.200 Schilling. Die
Vollversion des Programms kostet auch gerade einmal 140 Schilling - ein
Betrag den zu überweisen man sich fast schämt, wenn man die Preise der
kommerziellen Konkurrenz-Programm kennt, die ohne
"Schwierigkeit" in die Tausende gehen.
Das schreibt der Autor über sein Programm:
Der Spekulator ist ein integriertes System für die indikatorbasierte
technische Aktienanalyse. Entstanden ist er im Zuge des
Telekom-Börsenganges '96 und dem dazugehörigen Aktienfieber. Im
Gegensatz zu den meisten kommerziellen Produkten dieser Art kann der
Spekulator seine Aktienkurse aus dem Videotext holen. Dabei ist das
Programm nicht wählerisch: Es unterstützt eine beachtliche Reihe an
Videotext-fähiger Hardware. Außerdem ist man nicht auf einen bestimmten
Sender angewiesen; man kann sich die Aktien heraussuchen, die einen auch
wirklich interessieren. Sollten beim Videotext-Empfang einmal Fehler
auftreten oder aber das Videotext-Angebot verändert werden, so stellt der
Spekulator eine umfangreiche Fehlerkorrektur zur Verfügung, so dass nur
selten eine Nachbearbeitung der Daten nötig ist.
Da Videotext ein völlig kostenloser Service ist, fallen weder
Onlinegebühren oder andere Aktualisierungskosten an. Schon allein deshalb
hat sich für mich persönlich der nicht gerade geringe Programmieraufwand
gelohnt...
Dass es damit noch nicht getan ist, sollte klar sein: außerdem kann man
die Aktiencharts ansehen, mit Indikatoren und anderen Charts überlagern
und auch filtern.
Für die Chartanalyse stellt der Spekulator ein Chartmodul mit etwa 30
vorgefertigten Indikatoren zur Verfügung. Außerdem wird auch der
experimentell veranlagte Benutzer bedient: die vorhandenen Indikatoren
kann man wie Bauklötzer übereinander stapeln.
Dasselbe gilt für das Filtermodul: Durch die unzähligen
Kombinationsmöglichkeiten der Filter mit den entsprechenden Indikatoren
hat man auch hier eine Auswahl, die selbst von teuersten Profi-Programmen
nicht annähernd geboten wird.
Grundprinzip ist hier die Indikatorbasierte Chartanalyse, d.h. man
bewertet nicht eine bestimmte Aktie, wie man es z.B. bei der
Elliot-Wellen-Analyse macht, sondern aus einem ganzen "Haufen"
von Aktien werden die Titel herausgepickt, denen der Indikator eine
besondere Entwicklung zutraut.

Tips und Tricks
- Die vorliegende Sharewareversion ist ohne jede zeitliche
Einschränkung voll nutzbar - mit Ausnahme der Tatsache, dass der
Import von neuen Kursdaten über Videotext nicht freigeschaltet ist
(Sie können die Aktienkurse jedoch "händisch"
aktualisieren). Aber auch ohne die Videotext-Funktion hat man
ausreichend Gelegenheit, alle Feinheiten dieser Software
auszuprobieren.
- Die mitgelieferten Kursdaten reichen bis 23.09.1999.
- Beachten Sie auf alle Fälle bitte die Hilfe-Datei, die nähere
Erklärung zur empfehlenswerten Hardware gibt.
- Bei entsprechendem Interesse unserer Mitglieder sind wir gerne
bereit, ein aktivSeminar für diese Software einzurichten.
Sollten Sie Interesse daran haben und vom Termin verständigt werden
wollen, lassen Sie uns dies
bitte (unverbindlich) per E-Mail wissen.
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